Baufeld 06
Urbane Mischung an der Hafenkante
Baufeld 06 liegt im süd-östlichen Bereich des Deutzer Hafens zwischen Baufeld 05 (ebenfalls urbane gemischte Nutzung) und Baufeld 07 (überwiegend gewerblich). Baufeld 06 hat eine direkte Wasserlage und einen sehr guten Blick über das Hafenbecken Richtung Kölner Dom. In unmittelbarer Nähe liegt das vermeintlich prominenteste und prägendste Gewerbe-Baufeld 08, welches am Hafenkopf verortet ist und über die Hafentreppe den direkten Wasserzugang ermöglicht.
Ein Konzeptvergabeverfahren (Gewichtung: 40% Nutzung, 40% Nachhaltigkeit, 20% Wirtschaftlichkeit) wird im Herbst 2026 gestartet.
Anfragen werden gerne angenommen (baufeld06@deutzerhafen.koeln)
Das architektonische Qualifizierungsverfahren erfolgt nachgelagert nach Vergabe des Baufeldes mit dem jeweiligen Investor in Abstimmung mit moderne stadt und der Stadt Köln
Konzeptvergabe vsl. ab Herbst 2026 – Realisierung bis vsl. Sommer 2032
Ein bestimmter Wohnanteil für das Baufeld ist nicht vorgeschrieben.
- 30% bzw. 40% öffentl. gefördertes Wohnen vom Wohnanteil des Baufelds
- 20% bzw. 10% preisgedämpftes Wohnen vom Wohnanteil des Baufelds
- statt dem gedämpften Teil auch genossenschaftl. Wohnen des Baufelds
- 50% freifinanziertes Wohnen vom Wohnanteil des Baufelds
- gemeinschaftliches Wohnen möglich
- Tagespflegeeinrichtung oder betreutes Wohnen möglich
- Baufeldsteckbrief Baufeld 06 folgt
- Lageplan und Abgrenzung des Baufelds folgt
- Integrierter Plan folgt
- Quartiersbuch folgt
- Handbuch Nachhaltigkeit folgt
- Verfahrensunterlagen nach Veröffentlichung folgt
- Datenschutzinformationen für Interessenbekundungen folgt

- Baurechtgem. Beschluss zu Teilbauplan A
- StartBewerbungen
- Vergabe
- Realisierung
Ein urbanes Baufeld für Wohnen und Arbeiten
Baufeld 06 liegt in einem der ersten planungsrechtlich gesicherten Entwicklungsbereiche des Deutzer Hafens. Das Grundstück ist als Urbanes Gebiet ausgewiesen. Damit bietet es einen belastbaren Rahmen für ein gemischt genutztes Projekt, das unterschiedliche Wohnangebote mit gewerblichen und öffentlich wirksamen Nutzungen verbindet.
Der Standort richtet sich an Partner, die ein wirtschaftlich tragfähiges Projekt entwickeln und zugleich zur Qualität des neuen Quartiers beitragen wollen. Gefragt sind Nutzungskonzepte, die Wohnen, Arbeiten und Stadtleben sinnvoll zusammenführen und die Erdgeschosse dort aktivieren, wo Angebote für das Quartier und seine Nachbarschaften entstehen können.
Das Baufeld wird im Konzeptverfahren vergeben. Neben der wirtschaftlichen Tragfähigkeit fließen vor allem das Nutzungskonzept und die Nachhaltigkeitsqualität in die Bewertung ein. Die architektonische Ausformulierung folgt in einer gesonderten Qualifizierungsstufe.
Interessant für
- Projektentwickler und Investoren mit Erfahrung in gemischt genutzten Stadtquartieren
- Wohnungsunternehmen und Genossenschaften
- Partner für geförderte preisgedämpfte und freifinanzierte Wohnangebote
- Betreiber und Nutzer für Gewerbe Gastronomie Dienstleistungen und quartiersergänzende Angebote
- Bewerbergemeinschaften die Entwicklung Nutzung und langfristigen Betrieb zusammenführen
Wohnen mit unterschiedlichen Zugängen
Im Deutzer Hafen sollen unterschiedliche Wohnungsmarktsegmente zusammenwirken. Dazu gehören öffentlich geförderte, preisgedämpfte beziehungsweise genossenschaftliche und freifinanzierte Wohnungen. Die vertraglichen Wohnungsquoten werden über die Baufelder 03, 05 und 06 hinweg umgesetzt. Die verbindliche Zuordnung für Baufeld 06 ergibt sich aus den späteren Verfahrensunterlagen.
Für Investoren und Wohnungsakteure eröffnet diese Struktur die Möglichkeit, unterschiedliche Finanzierungs-, Träger- und Betreiberansätze in einem Gesamtprojekt zu verbinden. Entscheidend ist ein nachvollziehbares Konzept, das Zielgruppen, Wohnformen, Realisierbarkeit und langfristige Qualität zusammenführt.
Gewerbe, das das Quartier ergänzt
Mindestens 15 Prozent der Nutzung sind für Nicht-Wohnnutzungen beziehungsweise Gewerbe vorgesehen. Gastronomie ist ausdrücklich zulässig. Darüber hinaus kommen Nutzungen in Betracht, die mit dem Gebietscharakter eines Urbanen Gebiets vereinbar sind und zur Versorgung, Belebung und wirtschaftlichen Vielfalt des Quartiers beitragen.
Die konkrete Ausgestaltung des Gewerbeanteils ist Teil des Nutzungskonzepts. Frühzeitige Kooperationen zwischen Projektentwicklern und späteren Nutzern können helfen, tragfähige Erdgeschossangebote, passende Flächengrößen und belastbare Betriebsmodelle zu entwickeln.
Innenstadtnah am Wasser
Der Deutzer Hafen verbindet eine innenstadtnahe Lage mit einem eigenständigen Umfeld am Wasser. Das Quartier liegt rechtsrheinisch zwischen Deutz, Poll und der Kölner Südstadt. Innenstadt, Messe und überregionale Verkehrsverbindungen sind schnell erreichbar.
Promenaden, Parks, Plätze und begrünte Innenhöfe bilden den öffentlichen Rahmen der Entwicklung. Der Integrierte Plan gibt hierfür städtebauliche Fixpunkte vor und lässt zugleich Raum für unterschiedliche architektonische Antworten. Baufeld 06 wird Teil dieses neuen gemischten Stadtbausteins.
Nachhaltigkeit als Bewertungskriterium
Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Vergabeverfahrens. Bewertet wird, wie das vorgeschlagene Konzept ökologische, soziale und wirtschaftliche Qualität über den gesamten Lebenszyklus des Projekts zusammenführt.
Von den Bewerbern werden nachvollziehbare Aussagen insbesondere zu Klimaanpassung, Energie, Mobilität, ressourcenschonendem Bauen, Freiraum und Begrünung, Hochwasserschutz sowie dauerhafter Nutzungsqualität erwartet. Maßgeblich sind die Vorgaben des Bebauungsplans, des städtebaulichen Vertrags und der Verfahrensunterlagen.
Der Deutzer Hafen wurde als nachhaltiges Stadtquartier mit dem DGNB-Vorzertifikat in Platin ausgezeichnet. Die Entwicklung von Baufeld 06 soll diesen Anspruch auf der Ebene des konkreten Projekts weiterführen.
Aktueller Status
Der Bebauungsplan, Teilplan A, ist rechtskräftig. moderne stadt bereitet die Verfahrensunterlagen und den Marktgang für Baufeld 06 vor. Der Vermarktungsstart ist für Herbst 2026 vorgesehen.
Interessierte Projektentwickler, Investoren, Wohnungsunternehmen, Genossenschaften sowie mögliche Gewerbe- und Gastronomiepartner können ihr Interesse bereits jetzt unverbindlich vormerken lassen. Die förmliche Teilnahme am Vergabeverfahren beginnt erst mit der Veröffentlichung der Verfahrensunterlagen.



